Über die Online-Plattform können gebrauchte Baustoffe, etwa Türen, Leuchten oder Ziegel, aus Sanierungsprojekten/ Bestandsgebäuden des Landes Berlin angeboten und ersteigert werden. Was andernfalls im Container landen würde, erhält damit eine zweite Chance – sei es beim Einsatz in Neubauprojekten, bei der Sanierung oder für kreative Umnutzungen (da gibt´s in Berlin ja Potenzial).
Die Idee dahinter: Ressourcen, die bereits einmal produziert und verbaut wurden, sollen im Kreislauf bleiben, anstatt durch energieintensive Neuproduktion ersetzt zu werden.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Jedes weiterverwendete Bauteil spart Energie, Rohstoffe und Transportwege. Gleichzeitig schafft die Auktion Transparenz über die verfügbaren Materialien und ihre Mengen. Für die BIM ist die Initiative ein weiterer Baustein, um die eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und das Prinzip der Kreislaufwirtschaft im Bauwesen praktisch umzusetzen.
Das Projekt hat zudem eine Signalwirkung für die gesamte Branche und sollte zum Vorbild für andere öffentliche (und private) Bauherren werden.
Ob sich die Plattform langfristig etabliert, hängt nun davon ab, wie gut Angebot und Nachfrage zusammenfinden. Stand heute sind zehn verschiedene Baustoffe zu ersteigern. Da ist also noch Luft nach oben






