Glückwunsch an alle Start-ups! Wir möchten einen tieferen Blick auf Medusoil werfen, dem einzigen Start-up aus der Baubranche, das es in die engere Auswahl geschafft hat.
𝗠𝗲𝗱𝘂𝘀𝗼𝗶𝗹 – 𝗕𝗶𝗼𝘇𝗲𝗺𝗲𝗻𝘁, 𝗱𝗲𝗿 𝗕ö𝗱𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗙𝗲𝗹𝘀 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻 𝗹ä𝘀𝘀𝘁
Biologische Zementation statt Portlandzement
Medusoil entwickelt innovative Bindemittel für Erd- und Bauanwendungen, die auf biologischen Prozessen basieren. Im Vergleich zu herkömmlichen zementbasierten Materialien reduzieren sie die CO₂-Emissionen um bis zu 55 %, weil es ohne energieintensiven Klinker auskommt.
Industrieller Maßstab erreicht
Seit 2024 betreibt das Unternehmen eine voll zirkuläre Biocementation-Anlage in Molondin (CH), welche “Dutzende von Bauprojekten pro Jahr” unterstützt.
Immer weitere Anwendungsfelder
Ob temporäre Baustraßen, erosionsgefährdete Böschungen oder dauerhafte Fundamente: Medusoil validiert seine Rezeptur inzwischen auf Pilotflächen in der Westschweiz.
Mit Blick auf steigende Dekarbonisierungsanforderungen im Infrastruktur- und Verkehrswegebau könnte Medusoil, wenn es gelingt weiter zu skalieren und wettbewerbsfähige Preise anzubieten, zum Gamechanger werden: Schnelle Aushärtezeiten und ein drastisch reduzierter CO₂-Footprint.
𝗪𝗶𝗲 𝗲𝘀 𝗯𝗲𝗶𝗺 𝗚𝗿𝗲𝗲𝗻 𝗕𝘂𝘀𝗶𝗻𝗲𝘀𝘀 𝗔𝘄𝗮𝗿𝗱 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗴𝗲𝗵𝘁
Nach der Präsentation vom 1. Juli gibt die Green Business Switzerland am 20. August bekannt, wer die Jury überzeugen konnte. Die drei Finalisten präsentieren ihre Lösungen dann im Rahmen des wichtigsten Impact Circle Events von Impact Gstaad.
Für die Bauwelt bleibt besonders spannend, ob Medusoil weiterhin überzeugen kann – denn jede Platzierung bringt zusätzliche Sichtbarkeit, validiert die Anwendung und gibt den (potenziellen) Auftraggebern mehr Sicherheit.
Denn im Kern liefert Medusoil genau das, worauf Auftraggeber warten: eine CO₂-arme Alternative zum klassischen Zement. Wir hoffen, ihr könnt die Jury weiterhin begeistern. Wir drücken die Daumen.






