An der Finanzierungsrunde beteiligten sich seed + speed Ventures und Blum Ventures sowie die Bestandsinvestoren Matterwave Ventures und der aws Gründungsfonds.
Die Technologie von Optimuse ermöglicht es, aus ersten Entwürfen oder vorhandenen Bestandsplänen und Dokumentationen ein realitätsnahes digitales Gebäudemodell zu erstellen. Das System vergleicht dann mehrere Varianten in der Gebäudetechnik und identifiziert die wirtschaftlichste und klimafreundlichste Lösung – inklusive klarer Handlungsempfehlungen.
Laut Unternehmensangaben beschleunigt die Plattform die Vorplanung von Projekten um 70 Prozent, senkt die Baukosten um zehn Prozent und reduziert die Emissionen um 20 Prozent. Besonders im Bereich der Gebäudemodernisierung – etwa bei Heizungstausch oder der Umwandlung von Büro- in Wohnraum – vergleicht die Software verschiedene Modernisierungspfade und quantifiziert deren Auswirkungen auf Investitionskosten (CAPEX), Betriebskosten (OPEX), CO₂-Emissionen und Komfort.
Laut Dominik Pezzei, Geschäftsführer und Mitgründer von Optimuse, werden Gebäude sowohl in technischer Hinsicht als auch in Bezug auf Vorschriften immer komplexer. „Unsere KI-Lösung sorgt für Klarheit: Sie vergleicht Varianten in kürzester Zeit und empfiehlt die nachhaltigste und wirtschaftlichste Lösung. So können unsere Kunden Gebäude zukunftssicher und kosteneffizient planen, umbauen und betreiben.“
Das 2021 in Wien gegründete Unternehmen beschäftigt mittlerweile rund 20 Mitarbeiter, die Expertise aus Bauwesen, Bauphysik, Gebäudetechnik und Künstlicher Intelligenz vereinen. Die Gründer haben es sich zum Ziel gesetzt, Bau- und Sanierungsprojekte weltweit schneller, kostengünstiger und nachhaltiger zu gestalten. Mit der nun erhaltenen Finanzierung soll dieser Weg konsequent weiterverfolgt werden.
Wir wünschen viel Erfolg!






