Das Londoner Start-up Veridue. hat rund 3,4 Millionen Euro in einer Pre-Seed-Runde eingesammelt. Angeführt wird die Finanzierung von Episode 1 Ventures, beteiligt sind außerdem der HTGF | High-Tech Gründerfonds, Pi Labs sowie mehrere Branchenexperten/ Business Angels.
Veridue hat einen KI-gestützten Transaktions- und Due-Diligence-Datenraum für komplexe Infrastrukturprojekte und Date-Center entwickelt. Investoren, Projektentwickler, Banken und Berater können Projektdokumente innerhalb der Plattform bündeln und automatisiert auf Risiken, fehlende Unterlagen und den tatsächlichen Reifegrad eines Projektes untersuchen lassen. Tausende definierte Risikofaktoren sollen dabei automatisiert geprüft und sämtliche Ergebnisse auf die zugrunde liegenden Dokumente zurückgeführt werden können. Die Red-Flag Due-Diligence (also gibt echte Warnhinweise!) soll dadurch innerhalb von 24 Stunden statt innerhalb mehrerer Wochen möglich werden.
Bei Rechenzentren ist der Ansatz natürlich interessant, da hier nicht nur das Gebäude selbst bewertet wird, sondern auch Genehmigungen, Netzanschluss, Energieversorgung und die technische Infrastruktur, was eine Due-Diligence sehr aufwendig macht.
Gegründet wurde Veridue Daniel Csonth, einem ehemaligen Energieinvestitionsberater von McKinsey und Xander van den Eelaart, dem ehemaligen Leiter der Datenwissenschaft bei SCOR.
Der offizielle Marktstart war gestern, am 8. September 2026. Veridue gibt an, „most of Europe“ sowie die USA abzudecken und über lokale Markt- und Regulierungskenntnis zu verfügen. Wir denken D, CH und AUT sind bei most of Europe dabei. Für Entwickler und Verkäufer ist der „KI-Datenraum“ übrigens umsonst. Die Kosten für Käufer und Banken konnten wir nicht herausfinden. Also, probierts aus. Wir blieben dran und wünschen viel Erfolg!






