Viboo bietet eine KI-gestützte Cloud-Lösung, die sich drahtlos mit gängigen IoT-Geräten wie smarten Thermostaten verbindet und Heizungen vorausschauend steuert. Die Software ist bereits in mehr als 100 Gebäuden im Einsatz und erzielt (laut eigener Auskunft) im Schnitt 27 % Energieeinsparung – ohne Komfortverlust und ohne teure Eingriffe in die Bausubstanz bzw. Gebäudetechnik. Für die Lösung spricht, dass die Viboo Kunden ihr Vertragsvolumen vom Winter 2023/24 auf 2024/25 um den Faktor acht ausgebaut haben!!!
Die Nachfrage im Gebäudesektor wird weiter durch EU-Vorgaben und Kostensteigerungen angetrieben: Die EU strebt bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand an. Ab 2030 müssen alle neuen Gebäude emissionsfrei sein, und für bestehende Nichtwohngebäude gilt, dass die energetisch schlechtesten 15% bis 2030 und 25% bis 2034 mindestens die Effizienzklasse E erreichen müssen, um weitere Wertverluste („Stranded Assets“) zu vermeiden. Zusätzlich sorgt das deutsche Gebäudeenergiegesetz (GEG) mit verschärften Anforderungen an Neubauten und Sanierungen für zusätzlichen Schub im Markt.
Felix Bünning, Mitgründer von viboo, zeigt sich begeistert über den Abschluss der Seed-Runde: „Wir haben in der Schweiz die Basis gelegt – mit über 40 zufriedenen Kunden, die teilweise bereits im Portfolio-Roll-out sind, und signifikanten Energieeinsparungen im Bestand. Die Lösung überzeugt, weil sie einfach umzusetzen ist, schnell Wirkung zeigt und sofort Einsparungen bringt. Jetzt gehen wir den nächsten grossen Schritt mit dem Eintritt in unseren ersten EU-Markt, in dem die Kombination aus Energiepreisen und Regulatorik für starken Pull sorgt. Realyze Ventures war mit ihrem tiefen Branchenverständnis und einem exzellenten Netzwerk schon im Fundraising unser Wunschpartner. Mit der Zürcher Kantonalbank konnten wir zusätzlich eine äusserst renommierte Schweizer Frühphaseninvestorin gewinnen.“
Strategisch will Viboo seine Lösung vom Energiemanagement zu einem ganzheitlichen Gebäudemanagement-Tool erweitern, u. a. mit Funktionen für individuelle Heizkostenabrechnung und Partnerangebote über Installations- und FM-Dienstleister. Dass das Team liefern kann, zeigte es schon mit früheren Runden und Pilotierungen (siehe Case-Studies und eigene Aussagen; 20–40 % Einsparungen in Projekten mit Industriepartnern).
Wir wünschen weiterhin eine gute Traktion für diese Plug-and-Play-Lösung, die Portfolios schnell dekarbonisiert – und vielErfolg auf dem deutschen Markt.






